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Musik ist die einzige Sprache, die von allen Menschen verstanden wird.

(Nikolaus Harnoncourt)


Das Konzertbüro

Das Konzertbüro Nikolaus Schmidt wurde im Januar 2000 gegründet und versteht sich als Wegbereiter für Musiker und Individualisten, die ein kleines Büro für die Akquise, Gagenverhandlung, Korrespondenz und die Vorbereitung der Logistik ihrer internationalen Konzerttätigkeit in Anspruch nehmen möchten. Der Schwerpunkt des Konzertbüro Nikolaus Schmidt liegt auf der Vermittlung von herausragenden Streichersolisten und Kammermusikensembles, daneben werden auch Dirigenten und Pianisten vertreten. Jene Musiker, die dem Konzertbüro ihre Vertretung übertragen haben, erhalten individuelle Betreuung und Unterstützung in Fragen der strategischen Entwicklung ihrer Aktivitäten im Konzertleben. Eine überschaubare Künstlerliste, die sich aus dem Gedanken ‚Small is beautiful’ ergab, ermöglicht es dem Konzertbüro, die Künstler individuell nach ihren Wünschen und Bedürfnissen den Konzertveranstaltern und Medien gegenüber zu vertreten. Im klassischen Sinne wird die Arbeit eines Mittlers geleistet, heute würde man es Diplomat nennen. Das Konzertbüro versteht sich als Anwalt der Musiker, für die auch Serviceleistungen übernommen werden.

Es werden Teilzeitassistenzen sowie Berufspraktika für Studenten des Kulturmanagement mit ausgeprägtem musikalischen Interessenschwerpunkt und guter Repertoirekenntnis angeboten.

Der Vermittler

Nikolaus SchmidtNikolaus Schmidt, geboren am 6. Oktober 1966 in Wuppertal-Elberfeld, erlebte im Alter von fünf Jahren zum ersten Mal eine Opernvorstellung, mit sechs Jahren zum ersten Mal ein Konzert eines Sinfonieorchesters. Seine Angewohnheit, Konzerte anzuhören, verdrängte bald eigene Aktivitäten im Erlernen der Instrumente Cello, Klavier und Klarinette. Seit seinem vierzehnten Lebensjahr besucht er über einhundert klassische Konzerte pro Konzertsaison und entwickelte als Autodidakt ein Gespür für Qualität.

Nachhaltige Anregungen in Fragen der Interpretation und Aufführungspraxis erhielt er von seinem Freund Rainer Clute, damals Hörspielregisseur im RIAS Berlin, später auch von Andreas von Arnauld, einem Freund und komponierenden Juristen. Das Studium der Historischen Musikwissenschaften seit 1987 in Hamburg ergänzte Nikolaus Schmidt ab 1991 fünf Jahre lang mit der Nebentätigkeit als Berater und Verkäufer in einem Hamburger Fachgeschäft für Tonträger im Klassikbereich. Diese Zeit nutzte er vor allem, um seine Repertoirekenntnis zu vervielfachen.

Der Umweg über diverse Praktika an Opernhäusern, unter anderem an der Komischen Oper Berlin bei Harry Kupfer, der Deutschen Oper am Rhein bei Kurt Horres und später in der Intendanz der Düsseldorfer Symphoniker führten schließlich ab 1995 zur Mitarbeit in der Konzertdirektion Dr.Rudolf Goette in Hamburg. Dort entdeckte er, dass er seine Liebe zur Musik und zu Musikern ideal mit seinen organisatorischen Fähigkeiten und kommunikativen Begabungen kombinieren konnte und wählte die Arbeit eines Künstlervermittlers zu seiner Profession. Zunächst während zwei Jahren mit Assistenzaufgaben beschäftigt, übernahm Nikolaus Schmidt 1998 das Management für etliche Musiker, unter anderen Auryn Quartett, Hagen Quartett, Nelson Freire, Isabelle van Keulen, Boris Pergamenschikow und Marcello Viotti. Später akquirierte er weitere Ensembles, Dirigenten und Solisten für die Konzertdirektion Dr.Goette. Nach vier Lehrjahren als Angestellter gründete er 2000 das Konzertbüro Nikolaus Schmidt in Hamburg.

Zu seinen persönlichen Hausgöttern zählen die Komponisten Anton Bruckner, Antonin Dvorák, Leos Janácek, Dimitri Schostakowitsch, Franz Schubert und Jean Sibelius. Prägende Eindrücke haben Konzerterlebnisse mit Claudio Arrau, Arturo Benedetti-Michelangeli, Leonard Bernstein, Sergiu Celibidache, Antal Dorati, Carlo Maria Giulini, Ida Haendel, Vladimir Horowitz, Carlos Kleiber, Nathan Milstein, Jewgenij Mrawinskij, Václav Neumann, Eugene Ormandy, Rudolf Serkin und Günter Wand hinterlassen. Zu seinen Favoriten im heutigen Konzertleben zählen in erster Linie die Musiker, für die er selber arbeitet.

Im orchestralen Bereich gibt die Arbeit und Kunst von Dirigenten wie Claudio Abbado, Valery Gergiev, Nikolaus Harnoncourt, Lorin Maazel, Simon Rattle, Yuri Temirkanov und Michael Tilson-Thomas die Bandbreite dessen, was er geschmacklich bevorzugt, wieder. Eine seiner Leidenschaften gilt dem Hören und Sammeln historischer Aufnahmen. Den Innovationen von Leopold Stokowski, der musikalischen Intensität von Dimitri Mitropoulos und dem Klangsinn von John Barbirolli gehören seine uneingeschränkte Bewunderung und Liebe. Neben der Erweiterung seines Radius für Musik fast aller kultureller Stilrichtungen interessiert er sich besonders für Literatur, Filme und Schreiben.

 

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