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Biografie

Carmina Quartett

Streichquartett

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Vertretung
Deutschlandvertretung

Carmina Quartett – Stationen einer Karriere

Auftakt

1987 erhält das Carmina Quartett die klare Punkte- und Jurymehrheit beim renommierten Borciani-Wettbewerb in Reggio Emilia. Aus formalistischen Gründen wird der erste Preis nicht vergeben, aber die wütenden Proteste von Jury und Publikum erregen viel Aufsehen in den internationalen Medien. So bringt ein Preis, den das Carmina Quartett nicht gewinnt, einen großen Karriereschub und zahlreiche Konzertengagements in ganz Europa.

Weltkarriere

Das Carmina Quartett wird in die Musikzentren Europas, Amerikas und Japans eingeladen und erntet von Buenos Aires und New York über Paris, London, Berlin, Rom und Wien bis Tel Aviv, Hongkong und Tokyo begeisterte Publikumsreaktionen und ausgezeichnete Kritiken. 1989 schließt Denon einen langfristigen Vertrag mit dem Quartett ab. Schon die erste Aufnahme mit Werken von Szymanowski erhält einen Grammophone Award und eine Nomination für einen Grammy in Los Angeles. Spätere der bisher insgesamt zwölf Einspielungen werden mit dem Deutschen Schallplattenpreis und dem Diapason d’Or ausgezeichnet. Die Schubertiade Hohenems, die Bregenzer und die Schwetzinger Festspiele, das Edinburgh Festival, die Internationalen Musikfestwochen Luzern, das Festival de Montreux und das Verbier Festival haben Konzerte mit dem Carmina Quartett im Programm.

Repertoire und Entwicklung

Währenddessen erarbeitet sich das Quartett ein enorm breites Repertoire von der Vorklassik bis zur Gegenwart. Neben den bekannten Werken der Quartettliteratur haben auch Quartette von Verdi, Puccini, Cherubini, Tschaikowski, de Arriaga, Szymanowski, Respighi und Bloch darin ihren Platz. Auch die Gegenwart ist vertreten, etwa mit Uraufführungen neuer Streichquartette, darunter Werke von Alfred Zimmerlin, Rolf Urs Ringger, Daniel Schnyder und Paul Giger. Das Erarbeiten der musikalischen Sprachen der verschiedenen Epochen führte das Carmina Quartett konsequenterweise auch zur Auseinandersetzung mit sogenannten historischen Instrumenten, mit Darmsaiten und mit einer Spieltechnik, die sich von der modernen unterscheidet. Diese historische Rückbesinnung ist von der Lust auf musikalische Erlebnisse getragen, und der Umgang mit historischen Instrumenten wirkt inspirierend auf das Musizieren auf dem gewohnten Instrumentarium.

Wichtige Partner

Zur musikalischen Entwicklung tragen auch häufige Begegnungen mit anderen Musikern bei. Die Anregungen, welche das Quartett von Sándor Végh und Nikolaus Harnoncourt sowie von Mitgliedern des Amadeus Quartetts und des LaSalle Quartetts erhielten, leben bis heute in ihrem Spiel weiter. Deutliche Spuren hinterließ auch die Zusammenarbeit mit Dietrich Fischer-Dieskau, Barbara Hendricks, Mitsuko Uchida und Antonio Meneses. Das Carmina Quartett befindet sich in ständigem Dialog mit Musikern wie den Klarinettisten Paul Meyer und Wolfgang Meyer, der Bratschistin Veronika Hagen, den Sängern Olaf Bär und Wolfgang Holzmair, dem Barockgitarristen Rolf Lislevand und dem Jazzsaxophonisten Daniel Schnyder. Damit geht die Pflege eines weit über das reine Quartettschaffen hinausgehenden Repertoires einher. Vielfältige Musiker-Kontakte ergeben sich auch im Rahmen des von Stephan Goerner 1991 gegründeten Festivals „Kyburgiade“.

Ausblicke

2004 beging das Carmina Quartett sein 20-jähriges Bestehen mit ungebrochener Energie und Kreativität in Ausdruck und Programmgestaltung. Aus Anlass des Mozart-Jahres steht im September 2006 eine Tournée mit Sabine Meyer auf dem Programm (Mozart Klarinettenquintett), welche unter anderem zu den Settimane Musicali di Ascona und zu den Niedersächsischen Musiktagen führen wird. Ausserdem wird das Carmina Quartett gemeinsam mit anderen Quartetten der Spitzenklasse (Hagen, Petersen, Mosaiques, Leipzig, Casal) in Zürich und in Budapest sämtliche Streichquartette und –quintette von Mozart zur Aufführung bringen. Weitere Engagements führen die Musiker nach Sevilla, Stuttgart, Würzburg, Berlin und London.

Im Januar 2006 erscheint bei AVI Music eine Einspielung dreier Haydn gewidmeter Streichquartette von Mozart. In Kürze wird die Aufnahme des Streichquartettes Nr. 1 von Peter Mieg herauskommen. In Planung befinden sich eine CD mit den Klarinettenquintetten von Mozart und Reger mit Wolfgang Meyer für AVI Music und eine weitere mit dem Streichquartett Nr. 2 von Alfred Zimmerlin für ECM.

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Denon

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